BÖR II

Der zweite Bioökonomierat (BÖR II) wurde im Jahr 2012 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einberufen. Am 30. Juli 2019 endete seine Amtszeit planmäßig.

Als unabhängiges Organ beriet der Bioökonomierat die Bundesregierung bei der Umsetzung der Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030 sowie der Nationalen Politikstrategie Bioökonomie mit dem Ziel, optimale wirtschaftliche und politische Rahmenbedingungen für eine biobasierte Wirtschaft zu schaffen.

Geleitet wurde die Ratsarbeit von den beiden Vorsitzenden Prof. Dr. Christine Lang sowie Prof. Dr. Joachim von Braun. Seine 17 Mitglieder deckten mit ihrem Sachverstand das Thema Bioökonomie inhaltlich in großer Breite ab, suchten nach Wegen für nachhaltige Lösungen und stellten ihre Erkenntnisse in einen globalen Kontext.

Mit Initiierung des Global Bioeconomy Summit (GBS) im Jahr 2015 erschuf der Rat das weltweit führende Forum zu internationaler Bioökonomie. Seit Sommer 2019 ist der International Advisory Council on Global Bioeconomy (IACGB) für die Organisation und die Durchführung des GBS verantwortlich. Mehr Informationen zum Global Bioeconomy Summit finden Sie hier: GBS2015, GBS2018 & GBS2020.

Ein zentrales Anliegen des BÖR II war es zudem, einen offenen Dialog mit der Gesellschaft zu führen. Hierzu wählte das Gremium verschiedene Formate, die von Diskussionsbeiträgen bei Konferenzen und Bürgersprechstunden über Auftritte bei Fachmessen bis hin zu Vorträgen in Hochschulen reichten.

Zudem sprach der BÖR II schwerpunktmäßig Empfehlungen aus, wie Aus-und Weiterbildung sowie Forschung und Entwicklung im Bereich Bioökonomie optimal gefördert werden können. Dabei orientierte man sich sowohl an langfristigen Zielen wie auch an aktuellen politischen Anforderungen.