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Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie an BMBF und BMEL übergeben

Am 24. Mai hat der Bioökonomierat seine Handlungsempfehlungen zur Umsetzung der NBÖS an die Staatssekretärinnen Judith Pirscher (BMBF) und Silvia Bender (BMEL) übergeben.

Politische Akteure sind mehr denn je gefordert, wirksame Maßnahmen zu entwickeln, um eine Transformation hin zu nachhaltiger Entwicklung voranzutreiben. Diese Transformation sollte darauf abzielen, unsere Zukunft klimagerecht, naturerhaltend, sozial gerecht und ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Dazu sind verschiedene Aufgaben wie die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen, nachhaltige Lebensmittelproduktion, Erhalt der Biodiversität, soziale Gerechtigkeit und die Förderung einer wettbewerbsfähigen und klimaneutralen Industrie entscheidend. Die Bioökonomie bietet einen vielversprechenden Ansatz, um diese Zukunftsaufgaben innerhalb der planetaren Grenzen erfolgreich zu bewältigen. Die Umsetzung der Bioökonomie erfordert eine enge Abstimmung von Ordnungs- und Prozesspolitik, Land- und Flächennutzungsstrategien, Naturschutz, Kreislaufprozessen und Wertschöpfungsnetzwerken unter Berücksichtigung der gesamtgesellschaftlichen Belange.

Die Bundesregierung strebt mit der Nationalen Bioökonomiestrategie den Ausbau dieser ressourcenschonenden Wirtschaftsweise an. Konkrete Maßnahmen zur Implementierung werden in einem Umsetzungsplan vorgestellt. Der Bioökonomierat wurde beauftragt, Vorschläge und Empfehlungen für diesen Umsetzungsplan zu erarbeiten. Dabei orientiert sich der Rat an den gesetzlich verankerten Zielvorgaben in den Bereichen Klimaschutz, Biodiversität, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sowie den multilateralen Abkommen, die Deutschland unterzeichnet hat.

In den vom Rat identifizierten Handlungsfeldern werden insgesamt 57 Handlungsempfehlungen gegeben und konkrete Maßnahmen aufgezeigt, die die Bundesregierung bei der Umsetzung der NBÖS unterstützen sollen. Dazu gehören unter anderem die nachhaltige Land- und Flächennutzung, Maßnahmen und Innovationen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die Rohstoffwende und die Schaffung verlässlicher Rahmenbedingungen für nachhaltige Innovationen im Bereich der Bioökonomie. Durch Dialog, Partizipation, Innovationsförderung und die Diversifizierung der Landbewirtschaftung können Lösungen gefunden werden, um die Bioökonomie erfolgreich umzusetzen.

Die Kurzfassung der Ersten Handlungsempfehlungen steht zum Download zur Verfügung. Die Langfassung dieser Stellungnahme kann auf Anfrage über die Geschäftsstelle bezogen werden. Senden Sie hierfür bitte eine E-Mail mit dem Stichwort „Langfassung“ an info@biooekonomierat.de.

Download Kurzfassung

(E-ISBN-Nr.: 978-3-949971-68-6)          

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